


Trekkingplätze Altmühlfranken
Draußen übernachten. Legal, einfach und naturverträglich.
Zwischen Nürnberg, Fränkischem Seenland und Altmühltal gibt es hervorragende Wanderwege, abwechslungsreiche Landschaften und unzählige Orte, die sich für kleine Outdoor-Abenteuer direkt vor der Haustür eignen.
Was bislang weitgehend fehlt, sind einfache Möglichkeiten, unterwegs legal in der Natur zu übernachten.
Wir möchten das ändern.
Gemeinsam mit Städten und Gemeinden, Tourismusorganisationen, Vereinen und Flächeneigentümern wollen wir ein Netz kleiner, naturnaher Übernachtungsplätze aufbauen.
Natur erleben. Besucher lenken. Region stärken.
Kleine Plätze. Große Möglichkeiten.
Ein Trekkingplatz ist ein bewusst einfach gehaltener Übernachtungsplatz für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Anders als ein Campingplatz bietet er nur wenige Übernachtungsmöglichkeiten und eine minimale Infrastruktur. Typischerweise gehören dazu:
- zwei bis fünf Stellflächen für kleine Zelte
- eine einfache Trocken- oder Trenntoilette
- eine Sitzmöglichkeit
- Informationen zu Standort, Natur und Verhalten
- ein digitales Buchungssystem
Trinkwasser, Verpflegung, Zelt, Schlafsack und weitere Ausrüstung bringen die Gäste selbst mit. Müll wird wieder mitgenommen.
So viel Infrastruktur wie nötig – so wenig wie möglich.

Für wen sind Trekkingplätze gedacht?
Für die Gäste
Trekkingplätze richten sich an Menschen, die Natur intensiver erleben möchten:
- Wanderer auf Zwei- und Mehrtagestouren
- Outdoor-Einsteiger
- Paare und Alleinreisende
- Familien mit älteren Kindern
- junge Erwachsene und kleine Gruppen
- Bikepacker an geeigneten Standorten
Eine Nacht draußen macht aus einer Tageswanderung ein kleines Abenteuer – ohne lange Anreise und ohne klassischen Campingplatz.
Für die Region
Trekkingplätze können bestehende Freizeit- und Tourismusangebote sinnvoll ergänzen. Sie schaffen neue Möglichkeiten für:
- Wochenendtouren
- Wanderungen von Bahnhof zu Bahnhof
- mehrtägige Wanderangebote
- naturverträglichen Tourismus
- Umwelt- und Naturbildung
- die Aufwertung bestehender Wanderwege
Aus einem einzelnen Wanderweg kann dadurch eine kleine Reise werden.
Partner für unser Netzwerk an Trekkingplätzen gesucht
Unser Ziel ist nicht ein einzelner Platz, sondern ein regionales Netzwerk von Trekkingplätzen. Dafür suchen wir unterschiedliche Partner.
Städte und Gemeinden
Ein Trekkingplatz schafft mit überschaubarer Infrastruktur ein neues Freizeit- und Tourismusangebot und kann bestehende Wanderwege aufwerten.
Tourismusverbände und Tourismusorganisationen
Mehrere miteinander verbundene Plätze ermöglichen neue Zwei- und Mehrtagestouren und damit ein touristisches Angebot, das über einzelne Gemeinden hinaus funktioniert.
Obst- und Gartenbauvereine
Besonders spannend sind Vereinsflächen, Streuobstwiesen und andere naturnahe Grundstücke. Hier lässt sich die Übernachtung mit Naturbildung verbinden: Alte Obstsorten, Artenvielfalt, Insekten, Kulturlandschaft oder Landschaftspflege können direkt am Platz erlebbar gemacht werden.
Ein Trekkingplatz wird damit nicht nur zum Schlafplatz, sondern auch zum Ort der Naturvermittlung.
Weitere Vereine und Flächeneigentümer
Auch Heimat-, Landschaftspflege- und Wandervereine sowie private oder landwirtschaftliche Flächeneigentümer können geeignete Flächen oder örtliches Know-how einbringen.
Aus einzelnen Plätzen wird ein Trekkingnetz
Ein Platz kann bereits Ziel einer schönen Wochenendwanderung sein. Das eigentliche Potenzial entsteht aber durch mehrere Standorte.
Zum Beispiel:
Bahnhof → Wanderung → Trekkingplatz → Wanderung → Trekkingplatz → Bahnhof
So lassen sich vorhandene Wege zu neuen Zwei- oder Dreitagestouren verbinden.
Jeder Standort kann dabei seinen eigenen Charakter erhalten: Streuobstwiese · Wald · Fränkisches Seenland · Jura · Wacholderheide · Kulturlandschaft
Gemeinsame Standards, eine zentrale Internetseite und ein gemeinsames Buchungssystem verbinden die einzelnen Plätze zu Trekking Altmühlfranken.
Trekkingplätze funktionieren bereits anderswo
Naturnahe Trekkingplätze gibt es inzwischen in zahlreichen deutschen Wanderregionen.
Sie zeigen, dass einfache Übernachtungsangebote in der Natur funktionieren können, wenn Standort, Besucherlenkung und Betrieb gut aufeinander abgestimmt sind.
Auch in Bayern gibt es entsprechende Angebote unter anderem im Frankenwald, Spessart und Steigerwald.
Für Altmühlfranken möchten wir daraus ein eigenes, regional angepasstes Konzept entwickeln – mit kleinen Standorten, gemeinsamer Gestaltung und möglichst enger Verbindung zu bestehenden Wanderwegen und öffentlichen Verkehrsmitteln.
- Altmühltal: Das Konzept von Biwakplätzen wird im Altmühltal seit Jahren in Form von Bootsrastplätzen für Kanuten umgesetzt.
https://www.naturpark-altmuehltal.de/bootsrastplaetze/ - Frankenwald, Spessart und Steigerwald: Mittlerweile 15 Biwakplätze, eingerichtet durch die Bayerischen Stattsforsten:
www.trekking-bayern.de - Schwarzwald: Insgesamt neun Trekking-Camps im Schwarzwald, die vom Nationalpark eingerichtet wurden:
https://www.trekking-schwarzwald.de - Eifel: Trekkingplätze im Naturpark Hohes Venn
www.trekking-eifel.de/de/ - Pfalz: Mittlerweile 15 Trekkingplätze im Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald: www.trekking-pfalz.de/de/trekking-plaetze/
- Sächsische Schweiz: Trekkinghütten und Biwakplätze im Forstbezirks Neustadt: www.trekkinghuetten.de
- Schleswig Holstein: Private Übernachtungsplätze für Zelt oder Biwaksack
www.wildes-sh.de/natur-erleben/uebernachtungsplaetze/
Was kostet ein Trekkingplatz?
Die Plätze sollen bewusst einfach und modular aufgebaut werden. Ein Basismodell kann aus wenigen Zeltflächen, einer Trenntoilette, einer Sitzgelegenheit sowie Informations- und Buchungssystem bestehen.
Je nach Standort können weitere Elemente hinzukommen:
- Holzplattformen
- Fahrradständer
- Naturbildungsangebote
- kleine Schutzelemente
- Wasserversorgung
- Feuerstelle, sofern zulässig
Dadurch lassen sich Ausstattung und Kosten an den jeweiligen Standort anpassen.
Gemeinsam finanzieren
Für die Einrichtung suchen wir nach regionalen Co-Finanzierungsmodellen.
Mögliche Partner sind insbesondere:
- Städte und Gemeinden
- Tourismusverbände
- Landkreise und Regionalinitiativen
- Obst- und Gartenbauvereine
- weitere örtliche Vereine
- Förderprogramme (ILE, Leader, Röte)
- regionale Unternehmen und Sponsoren
Auch Eigenleistungen bei Bau und Pflege können Teil des Modells sein. Ziel ist eine Finanzierung, die für den jeweiligen Standort langfristig tragfähig bleibt.
Wie geht es weiter?
Wir suchen Flächen und Projektpartner.
- Sie vertreten eine Stadt oder Gemeinde?
- Sie arbeiten für eine Tourismusorganisation?
- Ihr Obst- und Gartenbauverein verfügt über eine Streuobstwiese oder eine andere geeignete Fläche?
- Sie kennen ein Grundstück an einem Wanderweg, das grundsätzlich infrage kommen könnte?
- Oder Sie möchten die Entwicklung der Trekkingplätze finanziell oder organisatorisch unterstützen?
Dann sprechen Sie mit uns.
Eine fertig ausgearbeitete Idee ist nicht notwendig. Oft reicht zunächst die Frage:
„Wir hätten da eine Fläche – wäre die geeignet?“
Gemeinsam prüfen wir Standort, Möglichkeiten, notwendige Abstimmungen, Ausstattung und Finanzierung.
Ihr Ansprechpartner ist Thomas Harrer.
Schreiben Sie uns am eine Email an info@trekking-altmuehlfranken.de oder rufen Sie uns unter 0176-22009889 an.
Bleiben Sie auf dem Laufenden
Wir informieren über neue Standorte, Projektfortschritte und die weitere Entwicklung von Trekking Altmühlfranken.
Subscribe to our newsletter!

